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Mit Bequemlichkeit zum Erfolg

Anwenderbericht zu Abo-Haltbarkeit

"Bequemlichkeit als Erfolgsfaktor" so lautet die Headline eines Berichts von PvD-Chefredakteur Markus Schöberl über das dsb Payment-Widget

Er fühlte dem „1-Schritt-Bezahlverfahren“ in der Ausgabe seines Newsletters (Ausgabe 6/2021) auf den Zahn. Hierzu untersuchte er die konkreten Einsatzmöglichkeiten des dsb-Widgets. In seinem Beitrag zeigt er Use Cases beim Manager Magazin, Janes, intan  und der Bayard Mediengruppe.

Den kompletten Bericht finden Sie hier als PDF.

Der Bericht als Textversion folgt hier:

Bequemlichkeit als Erfolgsfaktor in der Fakturierung

Der Abo-IT-Dienstleister dsb informiert in einer Werbeunterlage über ein 1-Schritt-Bezahlverfahren, das er seinen Kunden und prospektiven Kunden schmackhaft machen will: „Intan erzielt Response-Rate von 18% mit dsb-Payment-Widget“. Nun ist Intan einer der großen Zeitschriften-Aboverwaltungsdienstleister und 18% sind für Direktmarketer in der Tat eine Größenordnung, die aufmerksam macht. Darum haben wir uns den Case angesehen. Er ist tatsächlich ein schöner Beleg dafür, was mit einfachen Prozessen erreicht werden kann.

Mit ‚Payment-Widget‘ wird hier eine personalisierte und bereits vorausgefüllte Mini-Webseite für Bezahl-Transaktionen bezeichnet, die Abonnent Kommunikation heraus mit nur einem Klick oder mit einer einfachen Aktion aus anderen Kommunikationswegen heraus aufrufen können. Dabei kann es sich um das Scannen eines QR-Codes oder das Abtippen eines Web-Links handeln.

Innerhalb der ‚Widgets‘ können für das Bezahlen von Abos zentrale Prozesse sehr bequem durchgeführt werden: das Bezahlen selbst, die Erteilung von Lastschriftermächtigungen, der Wechsel von Bezahlarten usw. Die Technologie ermöglicht damit, typische Rechnungsprozesse mit wenigen Klicks und bequem auch auf dem Handy zu erledigen.

Intan berichtet, dass es Links zu einem solchen Widget in seinen Rechnungen präsentiert, sowohl in E-Mail- als auch in Papier-Rechnungen. 3% (Papier-Rechnung) bis 5% (E-Mail-Rechnung) der Rechnungsempfänger würden davon Gebrauch machen, meistens noch am Tag, den dem die Rechnungen versendet wurden.

Noch effektiver für Intan sind die Widgets bei der Migration von Rechnungszahlern in automatisierte Bezahlprozesse wie Lastschrift oder regelmäßige Paypal-Abbuchungen.

Je nach Adressatenkreis wechselten in den Tests bei Intan 13% bis 18% von der Rechnungszahlung auf solche regelmäßigen Einzugsverfahren. In vier von fünf Fällen (78%) bevorzugten die Zahlwartwechsler dabei Paypal – vermutlich, weil dieser Bezahlweg oft ohne weitere Dateneingaben initialisiert werden kann.

Auch im Mahnverfahren setzt Intan den Widget-Prozess ein. „Indem wir den Kunden wenige Tage vor dem Versand der Mahnung eine Zahlungserinnerung schicken, holen wir die Kunden ab, die die Zahlung einfach nur vergessen haben. Das ist freundlicher als der direkte Mahnversand“, sagt Jörg Markmeyer, Leiter IT und Prozessmanagement bei Intan.

5% bis 10% der adressierten Abonnenten mit mahnfälligem Kontostand bezahlten sofort über den Widget-Prozess. Zukünftig sollen die Service Center-Agents in der Lage sein, im Rahmen von Gesprächen mit Kunden, die einen offenen Saldo haben, einen Payment-Widget-Link zu erzeugen, der eine spontane Sofortzahlung möglich macht. Auch davon verspricht sich Intan eine Verbesserung der Inkasso-Quoten.

Gegenüber pv digest erklärt Markmeyer, dass die durch den Widget-Prozess entstehenden Kosten in einem besseren Verhältnis zu den Ergebnissen stehen, als das bei den konventionellen Verfahren der Fall sei. Konkret wollten weder Markmeyer noch dsb die Servicekosten für die Nutzung der Widget-Technik beziffern.

Neben Intan nutzen auch andere dsb-Kunden die Widget-Technologie. Die Gestaltung der Pop-Ups und die jeweils darin angebotenen Prozesse können von den Auftraggebern angepasst werden.

Quelle: Markus Schöberl, pv digest, Ausgabe 6/202

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